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HTK Schulbroschüre 2016|2017 - Suchtprävention

112 Suchtprävention SUCHTPRÄVENTION DasZentrumfürJugendberatungundSuchthilfefürdenHochtaunu- skreis(ZJS-HTK)istfürdieSuchtpräventionsowiefürInformation, Beratung,Chatberatung,BehandlungundVermittlungvonKindern, JugendlichenundihrenFamilienimganzenHochtaunuskreis zuständig.DasThemaResilienz(dieFähigkeitsichselbstimmer wiederindasinnereGleichgewichtzubringen)nimmtinder SuchtpräventioneinenimmergrößerenRaumein:Kinderund Jugendlichesollenfrühzeitiggefördertundgestärktwerden. ResilienzbeziehtsichvorallemaufdenErwerbundErhaltalters­ angemessenerFähigkeitenundKompetenzendernormalen kindlichenEntwicklungtrotzrisikoreicherLebensumstände(Masten/ Coatsworth1998;Rutter2000). DieProjektarbeitorientiertsichdaherandenRessourcenundStärken jedeseinzelnenKindes.WiewirdindividuellverschiedenmitStress/ Stressbewältigungumgegangen?WiekönnenBewältigungsstrate- gienaufgebautundgefördertwerden?Schutzfaktorenwieein gesundesSelbstbewusstseinwerdengefördert,derUmgangmit Gefühlenwirdgelernt,Stress-undKonfliktbewältigunggeübt, Kommunikationsfähigkeiterprobt.AlleProgrammeundProjekteder FachstellefürSuchtpräventionbasierenaufdiesenErkenntnissender Resilienzforschung.InvielenSchulenimHochtaunuskreisgibtesein sehrumfassendesSchulprogramm,indemauchProjekte,themen- spezifischeElternabendeundVeranstaltungenwiez.B.dieAlkoholak- tionstagefestgelegtsind.HierbestehenmitdemZJS-HTKunter- schiedlicheKooperationsvereinbarungen. Schülerprojekt„Ich bin Ich“ DasProjektstelltdieWeiterentwicklungeinesgesundenSelbst­ bewusstseinsindenMittelpunkt.EingesundesSelbstbewusstseinist nachheutigerErkenntniseinwichtigerFaktorzurMinimierungdes RisikosvonSuchtgefährdungbeiKindernundJugendlichen. IndiesemProjektwerdendieSchülerinnenundSchülerangeregtihre eigenenStärkenundFähigkeitenklarerzuerkennenundzunutzen. Siesetzensichmitsichselbst,aberauchmitihrenMitschülerinnen undMitschülernauseinander.Gearbeitetwirdmitvielfältige Methoden.BesondereHerausforderungensindAufgaben,dievonder ganzenKlassegemeinsamgelöstwerdenmüssen.Hierwerdeninsbe- sondereElementeausderErlebnispädagogikverwendet.DasProjekt findetaußerhalbderSchuleingeeignetenRäumenz.B.einem Jugendclub,GemeindezentrumoderinderJugendherbergestatt. DieLehrerinnenundLehrerwerdenineinemVorbereitungsseminar mitdenZielenundMethodenvertrautgemacht,überdenorganisa- torischenAblaufinformiertunderhaltenAnregungen,wiedie ErfahrungendesProjekts„IchbinIch“indenschulischenAlltag langfristigintegriertwerdenkönnen.VorBeginndesProjektesfindet einElternabendstatt,imdemdieaktuellenAnsätzevonSucht­ präventionvorgestelltwerden,derVerlaufdesSeminarsdargestellt wirdundmitdenElternexemplarischeineausgewählteÜbung bearbeitetwird.DieAOKHessenhatdasProjektalssuchtpräventiv anerkanntundunterstütztaufAntragderSchulefinanziell. Elternabende DieFachstellefürSuchtpräventionführtthemenspezifische ElternabendefürElterneinerKlassenstufeoderfüreinzelneKlassen durch.Themenbereichesindz.B.„Handyssindnicht(nur)zum telefonierenda“,“Pubertät-EineschwierigeZeitfürKinderund Eltern“,„BedeutungvonEntwicklungundAufbauvonSelbstbewusst- sein“. Lehrerfortbildungen DieFachstellefürSuchtpräventionistbeimInstitutfürQualitätsent- wicklunginHessenakkreditiertundführtLehrerfortbildungendurch. SeitJahrenbewährthatsichdieFortbildung„Sozialeslerneninder 5.Klasse“.DieseFortbildungrichtetsichanLehrerinnenundLehrer, dieeineKlassedesfünftenSchuljahrsübernehmen.DerNeuanfangin einerKlasseistvonentscheidenderBedeutungfürdenweiteren VerlaufunddasKlassenklima.InhaltederFortbildungsindThemen- bereichewie:DasKennenlernenderKinderuntereinander, GruppenprozesseundKlassengemeinschaft,Erarbeiteneinessozialen KlimasundgemeinsamersozialerRegeln,MethodenundÜbungen fürdenUnterricht.InderKompaktfortbildungfürLehrerinnenund LehrerwerdenförderlicheRahmenbedingungenbesprochen, konkreteKennenlernspieleausprobiertundElementesozialen Lernenserarbeitet.EinbesondererSchwerpunktistdiepraktische UmsetzungindenschulischenAlltag. WeitereLehrerfortbildungensindz.B.„ErlebnisreicheKlassenfahrten –Klassenfahrtensuchtpräventivgestalten“oder„StepbyStep“-ein ProgrammzurFrüherkennungoder„DasKlasseKinderSpiel- FörderungvonLern-undSozialverhalten". Das Projekt FRED FrühinterventionbeiErstauffälligenDrogenkonsumenten–FREDist einfestesAngebotdesZJS-HTK.ZielgruppedesProjektessind JugendlicheundjungeErwachseneimAltervon14-21,inAusnah- mefällenbis25Jahren,dieimZusammenhangmitdemGebrauch illegalerDrogenbeiderPolizei,inderSchule,imElternhausoderam Ausbildungs-undArbeitsplatzaufgefallensind.DenJugendlichen kannvonverschiedenenSeiten-Polizei,Gericht,Jugendgerichtshilfe, ElternundSchulen-dieTeilnahmeandiesemsekundärpräventiven ProjektempfohlenoderzurAuflagegemachtwerden.Jederzeitist aucheinefreiwilligeTeilnahmemöglich.ZuBeginnderIntervention

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