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HTK Schulbroschüre 2016|2017

14 BAD HOMBURG  I  Gesamtschule am Gluckenstein Soziales Lernen In der Jahrgangsstufe 5 wird das Projekt„Ich-bin-ich“ in sämtlichen Klassen durchgeführt. Es soll Schülerinnen und Schülern helfen ein gutes Selbstbewusstsein und mehr Standfestigkeit zu bekommen. In der Jahrgangsstufe 7 wird das Programm„Just be clever - GAG“ von einer Schulsozialarbeiterin in sämtlichen Haupt und Realschul- klassen durchgeführt. Über ein Schulhalbjahr mit 2 Schulstunden proWoche werden mit den Schülerinnen und Schülern sucht- und gewaltpräventiveThemen behandelt. Dabei sollen u.a. erlebnispä- dagogische Elemente zur Ich-Stärkung und zum Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins der Jugendlichen beitragen und den Zusammenhalt der Klassen nachhaltig verbessern. Konfliktlösungs- strategien werden geübt und gewaltfreie Kommunikation unter den Jugendlichen gefördert. In ausgewählten Klassen führt die GAG in Jahrgangsstufe 7 das Pro- gramm PiT Hessen (Prävention imTeam) durch. DasTeam besteht aus einer Mitarbeiterin der Jugendhilfe, einem Polizisten und zwei Lehrkräften. An fünfTrainingstagen erleben die Schülerinnen und Schüler vor allem in Rollenspielen, wie man Gewaltsituationen rechtzeitig erkennen und vermeiden kann, wie man schnell aus solchen Situationen aussteigt und anderen Menschen helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Seit dem Schuljahr 2010/2011 gibt es für alle Jahrgänge ein Curri- culum„Soziales Lernen“. Die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen und dieWertevermittlung hat an der GAG einen großen Stellenwert, deshalb haben alle Klassen Klassenstunden, in denen sie mit ihrem KlassenlehrerThemen des Erwachsenwerdens wie zum Beispiel den Aufbau und die Pflege von Partnerschaften, Höflichkeit im Alltag etc. behandeln. Seit dem Schuljahr 2011/12 werden alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, sogenannte Soziale Dienste in- oder außerhalb der Schule in gemeinnützigen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Kin- dertagesstätten oder bei den Feuerwehren und Sanitätsdiensten zu leisten. Dieses besondere Engagement wird ihnen im Zeugnis bescheinigt. Eine Gruppe von ausgebildeten Konflikthelferinnen hilft Schüler­ innen und Schülern bei Konflikten. Die Schülerinnen werden von der BASA ausgebildet. Für die Fünftklässler gibt es ein Mentoren-System, bei dem Schüle- rinnen und Schüler der höheren Jahrgänge (9 und 10) den Jüngsten helfen sich an der Schule zurecht zu finden. Schülerinnen und Schüler und Eltern können sich im Bedarfsfall von den Beratungslehrern für Sucht- und Drogenfragen beraten lassen. Sie informieren und stellen gegebenenfalls Kontakte zu beratenden Institutionen her. Pädagogisches Konzept In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch erhalten die Schüler eine Stunde mehr Unterricht in den Klassen 5 und 6, so dass in allen Stunden Zeit für Hausaufgaben und spezielle Förderung bleibt. Das Doppelstundenprinzip ist eingeführt, so dass die Schüler weniger Fächer proTag zu bewältigen haben und der Rucksack leichter bleibt. Die Kolleginnen und Kollegen koordinieren jedeWoche miteinan- der, so dass optimale Bedingungen für das Unterrichten entstehen. Die Angebote in sozialem Lernen werden durchgängig von Klasse 5 bis 10 durchgeführt, um mit den Schülern gewaltfreies, respekt- volles Miteinander einzuüben. Mindestens einmal proWoche hat jede Klasse einen„langenTag“. In den Jahrgangsstufen 5 - 7 gehen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer an diesemTag zum Mittagessen. Davon versprechen wir uns eine Stärkung der Gemeinschaft. In der GAG kochen Mütter und andere Ehrenamtliche an vierTagen derWoche (von Montag bis Donnerstag) ein warmes, frisches Mittagessen. Fremdsprachen und Internationale Kontakte Alle Schülerinnen und Schüler beginnen in der Förderstufe mit ENGLISCH als erster Fremdsprache. Im Gymnasialzweig wird Französisch als zweite Fremdsprache an- geboten. Im Realschulzweig kann imWahlpflichtfach Französisch gewählt werden. Seit dem Schuljahr 2012/2013 findet an unserer Schule ein Deutsch-Polnischer-Schüleraustausch statt. Das Projekt richtet sich an die 7. Und 8. Klasse. Jeweils eineWoche lang besuchen die Gast- schüler den Unterricht an der jeweiligen Gastschule und nehmen an verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen teil. Alle Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache werden in Intensivklassen intensiv beim Erwerb der deutschen Sprache gefördert. Zusätzlich bieten die Schulpaten der Johanniter diesen Schülerinnen und Schülern ihre Unterstützung im Bereich ganzheitlicher Förderung unter Einbezug der individuellen Lebens- situation an.

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