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HTK Schulbroschüre 2016|2017

93 VOLLZEITSCHULFORM Berufsgrundbildungsjahr (kooperative Form) Dieser Ausbildungsgang ist eine vollzeitschulische Einrichtung, die seit ihrer Einführung 1978 großes Ansehen im Hochtaunu- skreis genießt und von den Betrieben voll anerkannt wird. Fast alle Ausbilder übernehmen ihre Auszubildenden erst im zweiten Ausbildungsjahr, nachdem sie das Berufsgrundbildungsjahr an der Saalburgschule durchlaufen haben. Aufgrund des hohen Fachpraxisanteils in den hervorragend ausgestattetenWerkstätten und des Fachtheorieunterrichts hat sich dieses Berufsgrundbildungsjahr erfolgreich im Handwerk durchge- setzt. Aufnahmebedingung ist ein Ausbildungsvorvertrag. Das BGJ vermittelt eine berufsbezogene Grundbildung, erweitert die allgemeine Bildung, eröffnet die Möglichkeit einer gestuften Berufswahlentscheidung, ermöglicht den Erwerb des Hauptschul- abschlusses und sichert auf dieseWeise den Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt. Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung Dies ist eine einjährige Schulform für Jugendliche, die ihreVollzeit- schulpflicht noch nicht erfüllt haben, aber ohne Abschluss sind, und denen oftmals die Berufsreife fehlt. Der einjährige Lehrgang mit hohem Fachpraxisanteil (ca. 12Wochenstunden) vermittelt die entsprechenden Qualifikationen. In den Berufsfeldern Ernährung/Hauswirtschaft sowie Metalltechnik. Das Schuljahr wird durch zwei zweiwöchige betreute Praktika ergänzt. Die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung zeichnen sich durch eine hohe individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler aus und ermöglichen den Erwerb des Hauptschulabschlusses. Zweijährige Berufsfachschulen Die zweijährigen Berufsfachschulen, die an der Saalburgschule Usingen in den Berufsfeldern: • Metalltechnik • Holztechnik • Ernährung und Hauswirtschaft • Wirtschaft undVerwaltung • Medizinisch/Technisch/Krankenpflegerisch angeboten werden, führen nach erfolgreichem Abschluss zur Mittleren Reife, die denWeg zur gymnasialen Oberstufe ermöglicht und kann bei einer dualen Ausbildung zu einerVerkürzung der Ausbildungszeit führen. Schwerpunkt der Ausbildung sind die je- weilige Fachtheorie und Fachpraxis (11–13Wochenstunden) sowie die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik undWirtschaft, Religion, Naturwissenschaft und Sport. Einjährige Berufsfachschulen Die einjährigen BerufsfachschulenWirtschaft undVerwaltung so- wie Ernährung und Hauswirtschaft setzen die Mittlere Reife voraus. Sie dienen dazu, den Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder in ihrer Berufswahl noch unschlüssig sind, eine Grundbildung im kaufmännischen beziehungsweise ernäh- rungs- und hauswirtschaftlichen Bereich zu vermitteln. Auch bei dieser Schulform ist der hohe Fachpraxis- und Fachtheorieanteil des gesamten Unterrichts (22–26Wochenstunden) hervorzuheben, der dazu führt, dass erfolgreiche Absolventen dieser Schulform in der Regel einen Ausbildungsplatz erhalten. Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz (Assistentenausbildung + allgemeine Fachhoch- schulreife) Im Schuljahr 2010/2011 wurde die Zweijährige Höhere ­Berufsfachschule für Sozialassistenz eröffnet. Sie baut ebenfalls auf einem Mittleren Bildungsabschluss auf und endet mit einer Abschlussprüfung, die berechtigt die Berufsbezeichnung„Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in“ zu führen. Ziel der Ausbildung ist dieVermittlung von Basisqualifikationen für eine weiterführende Ausbildung an Fachschulen (siehe Fachschule für Sozialpädagogik) und von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um in sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Instituti- onen nach Anweisung und in begrenztem Umfang verantwortlich tätig zu sein. Schülerinnen und Schüler können beiTeilnahme am Zusatzunterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch und durch Ablegen einer Zusatzprüfung die Fachhochschulreife erlangen. Die zweijährige Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz führt zu einem schulischen Berufsabschluss. Die Ausbildung orientiert sich im sozialen Berufsfeld, der Abschluss öffnetWege in weiterfüh- rende soziale, medizinische und pflegerische Ausbildungen wie z.B. Gesundheitspflegerin / Gesundheitspfleger, Altenpflegerin / Altenpfleger, Logopädin / Logopäde, Physiotherapeutin / Physio- therapeut, Ergotherapeutin / Ergotherapeut. BeruflichesGymnasium(allgemeineHochschulreife) Das Berufliche Gymnasium kann an der Saalburgschule in der FachrichtungWirtschaft und seit dem Schuljahr 2007/08 in der Fachrichtung Gesundheit besucht werden. Es vermittelt die allgemeine Hochschulreife für alle Studiengänge in allen Bundesländern. Im Unterschied zur Oberstufe an allgemeinbilden- den Schulen ist lediglich das zweite Leistungskursfach, welches entwederWirtschaft oder Gesundheit sein kann, vorab festgelegt. Alle weiteren Fächer sind identisch mit den allgemeinbildenden Gymnasien. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Jugend- lichen die zweite Fremdsprache, wenn diese vier Jahre unterrichtet wurde, abwählen können. Sollten sie bisher nicht in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet worden sein, besteht die Möglichkeit Usingen  I  Saalburgschule

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